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Deutschland auf dem Weg zur Elektrifizierung

Gerald Balser, 26. Juni 2021


Der Kampf zwischen Elektro- und Verbrennungsmotor ist nicht neu, eher eine Neuauflage. Die Konkurrenz zwischen Strom und Benzin entstand bereits im 19. Jahrhundert. Den ersten Elektromotor hatte Moritz von Jacobi bereits im Jahre 1834 erfunden. Erst einige Jahre danach, im Jahr 1876, erfand der Deutsche Nikolaus Otto den Benzinmotor. Daher ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass das erste Automobil ein Elektroauto war, gebaut 1839 in Aberdeen von dem Schotten Robert Anderson. Das erste deutsche Auto war ein Benz. Im Jahre 1886 meldete Carl Benz ein Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb zum Patent an. In den USA war es Henry Ford, der im Jahre 1893 sein erstes Benzin-Auto baute, kurz nach der Erfindung der Glühbirne durch seinen Landsmann Thomas Edison im Jahr 1880.


Für den Verbrennungsmotor sah es damals gar nicht gut aus. Es gibt für die Vereinigten Staaten eine Bestands-Statistik aus dem Jahr 1900 mit folgender Aufteilung: 40 % Dampfkraft, 38 % elektrisch und nur 22 % Benzin. Wegen entscheidender Nachteile in Reichweite bzw. Größe und wegen des hohen Gewichts der Batterie konnte sich der leise und abgasfreie E-Motor gegenüber dem lauten und qualmenden Verbrenner-Motor im Automobilbereich nicht halten. Dort verschwand der E-Motor fast gänzlich, überlebte allerdings in anderen Bereichen. Insbesondere der öffentliche Verkehr in Form von Bus und Bahn (der geniale Transrapid kam in Deutschland leider nicht zur Anwendung) bevorzugten den E-Antrieb. Vor allem in allen Bereichen der Industrie kommt der E-Motor zum Einsatz. Er beherrscht den Bau bei z. B.  Werkzeugmaschinen, Pumpen, Förderbändern und Lüftern. Ein Roboter ohne Strom wäre auch kaum vorstellbar. Im Grunde hat uns die Elektrifizierung bereits voll erfasst. Jüngste Beispiele sind E-Bike, E-Roller/Scooter, Mähroboter und mobiler Akkustaubsauger.


Was in den USA und anderen südlichen Ländern längst üblich ist, kommt bei uns recht spät und zögerlich in Fahrt. Zum Beispiel sind Heizungsanlagen mit Brenner, Heizkörpern und evtl. sogar Öltank in Wohnhäusern und gewerblichen Immobilien  in diesen Ländern nahezu unbekannt. Ganz selbstverständlich ist dort dagegen die automatische Klimaanlage, die je nach Bedarf kühlt oder heizt. Ein Verbrenner taugt dann nur noch als Notstromgenerator. Wir dagegen haben eine weite Verbreitung der Klimaanlage nur im Auto, aber auch erst seit wenigen Jahren. Dabei würde eine Umstellung unserer konventionellen Heizung auf elektrische Klimaanlage sehr wahrscheinlich eine größere Reduzierung an Schadstoffen erzielen als die mit viel Geld forcierte Umstellung auf das E-Auto. 


Bei all den Vorteilen darf aber nicht übersehen werden, dass ein schneller Umwandlungsprozess in solch einem allumfassenden Bereich Probleme bei der Versorgung des Landes mit Strom zur Folge haben dürfte und somit Deutschland sehr wahrscheinlich auf den Import von Elektrizität aus Ländern mit Atomstrom angewiesen wäre. Ein weiteres Hindernis für eine allumfassende Elektrifizierung unserer Gesellschaft dürfte unser extrem hohe Preis für Strom sein, der absolut höchste in Europa. Grund dafür sind vor allem die hohen staatlichen Abgaben in Höhe von rund 52%, mit denen die Förderung der Elektrizität finanziert werden soll. Beim Wegfall des Förderungsgrundes wäre folglich ein sehr viel billigerer Strompreis möglich. "Schaun wir mal", wie der Fußball-Kaiser gesagt hat.




 


 


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Dipl. Oec. GERALD BALSER


 

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