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Eine unendliche Geschichte

Gerald Balser, 13. Dezember 2018


Der Diesel kommt einfach nicht zur Ruhe. Nun sind die schlimmsten Befürchtungen wahr geworden. Wer dachte, er wäre mit einem Dieselfahrzeug, das die Euro-6-Norm erfüllt, hinsichtlich drohender Fahrverbote auf der sicheren Seite, wird entttäuscht sein. Das Gericht der Europäischen Union (EuG) in Luxemburg hat den Beschwerden dreier europäischer Metropolen Recht gegeben und die Korrektur der EU-Kommission bei den Emissions-Grenzwerten als nicht rechtens geurteilt. Die EU-Kommission hatte den Dieselautos für eine Übergangszeit erlaubt, anstatt der in der Euro-6-Norm vorgesehenen 80 Milligramm Stickstoffdioxid je Kilometer bis zu 168 Milligramm und danach 120 Milligramm auszustoßen. Die EuG-Richter geben der EU-Kommission jetzt 14 Monate Zeit, um die Grenzwerte wieder abzusenken.


Die Erhöhung der Grenzwerte machte eigentlich Sinn, da sich seit September 2017 die Typenprüfung für die Zulassung und das Messverfahren für Verbrauch und Emissionen verändert haben. Die neue Typenprüfung WLTP (Worldwide Harmonised Light-Duty Vehicles Test Procedure) hat den Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) inzwischen ersetzt. Im Gegensatz zu NEFZ erfolgen die Emissionsmessungen bei WLTP nicht mehr auf dem Prüfstand, sondern im laufenden Straßenverkehr nach dem RDE-Prüfverfahren  (Real Driving Emissions).


Bereits direkt nach dem Urteil ist der Streit der Interessengruppen über die Auswirkungen des Urteils und ein Wettbewerb über die Meinungshoheit entbrannt. Während der ADAC nicht daran glaubt, dass das  Urteil unmittelbare Auswirkungen auf Besitzer von Euro-6-Dieselautos habe, läuten die Umweltschützer das Ende des Euro-6-Diesel ein.

 

 


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Gerald Balser

Gerald Balser

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