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95 g CO2 Flottenausstoß

Gerald Balser, 21. Februar 2020

 

Immer wieder einmal tauchten die „95 g CO2 Flottenausstoß“ in den Medien auf. Das Thema wurde aber nie ausgiebig behandelt, es schien eher etwas für Experten zu sein: zu kompliziert, interessant in erster Linie für den Hersteller und erst in ein Paar Jahren aktuell. Worum geht es hier? Man ahnt es bereits, es geht um den Umweltschutz, um den Kampf der EU gegen die globale Erderwärmung. Und wo wurde der Hebel angesetzt? Auch dies ist leicht zu erraten, natürlich gegen den vermeintlichen Hauptverursacher, das Auto.

 

Bereits im Jahr 2009 führte die EU eine CO2-Regulierung für PKW und leichte Nutzfahrzeuge ein. PKW sollten ab 2015 im Durchschnitt nicht mehr als 130 g und ab 2021 95 g CO2/km im Jahr ausstoßen. Herstellern, die diese Ziele nicht erreichen, drohen Strafen in Milliardenhöhe, denn jedes Gramm CO2 über dem Grenzwert kostet 95 Euro und muss mit der Anzahl der im Vorjahr in der EU zugelassenen Autos multipliziert werden. Die EU möchte unbedingt die Klimaziele des Pariser Klimaabkommens erreichen und das gesetzte CO2-Ziel für PKW von 95 Gramm ist das schärfste weltweit. In den USA sind bis 2020 121 Gramm CO2 je Kilometer vorgeschrieben, in China 117 Gramm, in Japan 105 Gramm.

 

Der CO2-Ausstoß steht in direkter Verbindung mit dem Kraftstoffverbrauch. 95 g/km entsprechen einem Verbrauch von 4,0 Liter Benzin je 100 km. Für Kleinwagenhersteller wie Suzuki und Fiat dürften die gewünschten Flottenverbräuche relativ leicht zu erreichen sein. Aber wie sollen diese Mercedes und BMW mit ihren großen, schweren Limousinen und SUVs schaffen? Eine Lösung bietet die verstärkte Elektrifizierung der Modellpalette. VW setzt hier ganz konsequent auf das reine Elektroauto, aber betreibt zusätzlich, genau wie Mercedes und BMW, eine Hybridisierung seiner Verbrennungsmotoren. Entscheidend ist aber, dass diese Autos nicht nur produziert, sondern auch auf die Straße gebracht werden, also verkauft werden. Ob die Kunden das neue Angebot im gewünschten Maße auch annehmen und somit den Herstellern helfen, die Geldstrafen zu vermeiden, ist sehr ungewiss.

 

 

 

 

 

 

 

 


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Gerald Balser

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