IAA Frankfurt - Nach dem Aus kommen die Schuldzuweisungen

Gerald Balser, 1. Februar 2020

 

Ein Aus, mit dem niemand gerechnet hat, da muss es einen Schuldigen geben. Das Spiel mit den gegenseitigen Schuldzuweisungen ist bereits voll entbrannt. Eines ist klar, daran schuld sind immer die anderen. Aber sehr wahrscheinlich gibt es keinen alleinigen Schuldigen. Alle Teilnehmer haben sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

 

Dabei hätten der Verband der Automobilindustrie (VDA), die Frankfurter Messeleitung und auch die einzelnen Aussteller die Misere der IAA schon vor vielen Jahren erkennen können. Den ersten Dämpfer gab es bereits 2001. Während des Messebetriebs am 11. September 2001 verbreitete sich die Nachricht vom Terrorangriff auf die Twin Towers des World Trade Centers in New York. Mit einem Schlag war die gewohnte Buntheit und Fröhlichkeit der IAA zu Ende. In den Vordergrund der Berichterstattung rückten die ausgelegten Kondolenzbücher. Der beliebte Glamour der IAA mit den berühmten Bühnenshows und jeder Menge Prominenz  kehrte nie wieder zurück. Im Jahr 2008 erlebte die Autowelt eine Absatzkrise, die in Deutschland Gott sei Dank mit Hilfe staatlicher Absatzprämien und Kurzarbeit erfolgreich abgefedert wurde.

 

Für die IAA 2009 hatte diese schlechte Erfahrung spürbare Auswirkungen, denn bei den Herstellern war ab sofort Sparen angesagt. Sie legten wieder ihren Fokus auf das eigentliche Objekt der Internationale Automobilausstellung (IAA). Das Hauptthema waren aber nicht die neuesten Modelle, sondern das Design und die Technik zukünftiger Modelle. Zu den Stars der IAA avancierten die zahlreichen Concept Cars der Hersteller. Leider erfuhren die Besucher recht bald, dass es zwischen Concept Car und Serienmodell einen gehörigen Unterschied gibt. Die Hersteller setzten dennoch voll auf die Technikbegeisterung der Besucher und lagen damit auch nicht ganz falsch.

 

Die jüngste Keule haben die Hersteller, insbesondere VW, mit dem Dieselskandal direkt im Anschluss an die IAA 2015 selbst geliefert. Seitdem ist die Branche verunsichert und vermeidet unnötige Kosten. Zumal niemand genau weiß, wie man sich als Hersteller auf der IAA verhalten soll. Die Elektrifizierung des Autos war zwar bereits weitestgehend Konsens, dennoch agierten die meisten Aussteller eher vorsichtig. Der traditionelle Verbrennungsmotor muss die sehr teure Entwicklung des E-Autos finanzieren. Bei den benötigten Unsummen wägen die Hersteller ab, an welchen Messen eine Teilnahme sich noch lohnt. Als Folge sagten viele Hersteller die Teilnahme an der IAA 2019 ab, z. B. die gesamte Fiat-Gruppe, Peugeot, Citroen, Renault, Volvo, Toyota, Nissan, Mitsubishi und sogar Tesla. Die deutschen Marken waren fast unter sich, die eine oder andere Halle blieb leer, man rückte zusammen. Die angemietete Fläche hatte sich fast halbiert und die Stände präsentierten sich eher bescheiden. 

 

Genau an diesem Punkt setzten die umweltpolitischen Kritiker der IAA an. Autoshows wären ein Auslaufmodell, weil der Stellenwert des Autos, insbesondere bei jungen Leuten, dramatisch abgenommen habe. Der Weggang der IAA aus Frankfurt sei insofern kein großer Verlust. Außerdem werde man die IAA, egal wo sie sich 2021 ansiedeln wird, auf das schärfste bekämpfen. Konkret soll das heißen, Berlin, Hamburg und München lasst davon lieber die Finger. Wenn das keine Drohung ist. Die Behauptung der Kritiker ist aber auch nur für die Ballungsgebiete zutreffend. Dort wird das Auto zunehmend zum Ballast, da das Angebot an Parkplätzen bei weitem nicht ausreicht und die Gebühren kaum noch zu bezahlen sind. Andererseits wird der Bürger im Regen stehen gelassen, da die politisch versprochene wunderbare Infrastruktur an öffentlichen Verkehrsmitteln eher eine Fata Morgana ist.  

 

Den Ausstellern wird Schlafmützigkeit vorgeworfen. Man hätte die Zeichen der neuen elektrischen Zeit nicht erkannt und versucht, sich immer noch am Traditionellen festzuhalten. Wer dies behauptet, hatte die beiden letzten IAAs wohl nicht besucht. Die Elektrifizierung des Autos war mit Abstand das Thema Nr. 1. Aber mit dieser Unehrlichkeit offenbarten sich die wahren Absichten. Die Aktivisten bekämpfen den Individualverkehr und somit das in unserem demokratischen Rechtsstaat verfassungsrechtlich geschütztes Individuum. Der E-Motor ist genauso unerwünscht, wie der Verbrennungsmotor. Die Hersteller haben leider nicht angemessen reagiert. Man verblieb mit modernen Themen im alten Konzept. Die gleiche Untätigkeit gilt leider auch für den VDA. Die IAA ist sein Projekt. Der VDA hätte die Initiative ergreifen und sich mit Ausstellern und Messeleitung an einen Tisch setzten müssen. Während der feierlichen Eröffnung der IAA platzte die Nachricht, wie eine Bombe. Der VDA-Präsident Bernhard Mattes hatte ganz überraschend seinen Rücktritt erklärt. Irgendwie passte das ins Bild.  

 

Aber auch die Stadt Frankfurt hat nicht, wie man eigentlich annehmen müsste, gegen gesteuert, im Gegenteil. Auf der einen Seite waren die Mehreinnahmen durch die ständige Verteuerung der Stände höchst willkommen, aber auf der anderen Seite glaubte Frankfurts Oberbürgermeister Feldmann, dem Zeitgeist hinterher laufen zu müssen und hätte gerne zur Eröffnung der IAA 2019 eine automobilkritische Begrüßungsrede gehalten. Er wollte vor allem auch gegen den SUV wettern, der z. B. VW die vielen notwendigen Milliarden Euro erwirtschaftet. Der OB sah sich in guter Gesellschaft mit der deutschen Umweltpolitik, die das Auto als den Hauptübeltäter der Emissionen erkoren und in weiten Kreisen der Bevölkerung die Beziehung zum Auto bereits verändert hat. Diese Einstellung des  Hausherrn und Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Frankfurter Messegesellschaft hat die lautstarken und auch handfesten, radikalen Umweltschützer sicherlich eher ermuntert, Besucher und Firmen zu behindern. Der VDA fühlte sich in Frankfurt nicht mehr willkommen, ja sogar ungewollt. Daher war es eigentlich keine Überraschung, dass der VDA den Hauptverantwortlichen, also den Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzenden der Frankfurter Messegesellschaft zur Eröffnung der IAA nicht einlud. Der Frankfurter OB wollte sich diese Brüskierung nicht gefallen lassen und setzte noch einen drauf. Auf Facebook veröffentlichte er trotzig seine unter dem Titel "Die nicht gehaltene autokritische Rede zur IAA 2019". Spätestens zu diesem Zeitpunkt stand wahrscheinlich fest, eine Verlängerung des IAA-Vertrages mit Frankfurt wird es nicht geben.

 


IAA Frankfurt ist Geschichte

Gerald Balser, 29. Januar 2020

Heute Nachmittag ist in Berlin die Vorentscheidung gefallen. Von den sieben Wettbewerbern um den Standort der IAA 2021 hat der Verband der Automobilindustrie (VDA) drei in die engere Wahl genommen, es sind München, Hamburg und Berlin, Frankfurt gehört definitiv nicht dazu. Mit dieser harten Entscheidung hatte man in Frankfurt nicht gerechnet. Erst kürzlich haben die Verantwortlichen nach außen Optimismus verbreitet, „man habe ein gutes Gefühl, besser ginge es nicht". Für die Präsentation beim VDA in Berlin hatten  der Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU), der Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne), der Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und der Messechef Uwe Behm parteiübergreifend ein neues, wunderbares Konzept aus dem Boden gestampft.


Jetzt steht ganz Frankfurt unter Schock. Ohne Frankfurts Aushängeschild die IAA wird die Stadt, die Wirtschaft und seine Bürger auf sehr viele Millionen Euro verzichten müssen. Aber wie konnte es nur so weit kommen? Die IAA gehörte zu Frankfurt wie das „Rippche mit Kraut und Äppelwoi“. Ohne wirkliche Not ist Frankfurts Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Messegesellschaft Feldmann auf Konfrontationskurs zum VDA gegangen. Er glaubte, sein politisches Klientel bedienen zu müssen und hatte sich schon im Vorfeld der IAA 2019 autokritisch geäußert, anstatt die bedeutendste Messe Frankfurts zu unterstützen und ein zeitgemäßes neues Konzept für die IAA einzufordern. Aber man fühlte sich in Frankfurt absolut sicher und glaubte. sich ein solches Verhalten leisten zu können. Dabei standen die Zeichen bereits auf Sturm. Seit Jahren gingen die Besucherzahlen zurück. 2019 waren es nur noch 560.000 Besucher gegenüber 810.000 in 2017 oder gar 932.000 im Jahr 2015. Dennoch wurde der bereits kostspielige Standort Frankfurt für die Aussteller immer teurer und für manchen die Teilnahme unwirtschaftlich, zumal die internationale Konkurrenz nicht schlief und auch wichtige Digitalmessen das Auto entdeckten.


In dieser gefährlichen Situation waren die gesendeten Signale geradezu eine Einladung an all jene radikalen Gruppen, die die IAA 2019 richtig aufmischen wollten und dies auch ganz ungeniert ankündigten. Die vornehme Zurückhaltung der verantwortlichen bei Stadt und Messeleitung war als Abschreckung nicht geeignet und wahrscheinlich auch nicht gewollt. Der VDA fühlte sich in Frankfurt nicht mehr willkommen, ja sogar ungewollt. Daher war es eigentlich keine Überraschung, dass der VDA den Hauptverantwortlichen, also den Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzenden der Frankfurter Messegesellschaft zur Eröffnung der IAA nicht einlud.


Spätestens jetzt hätten die Alarmglocken läuten müssen, denn es war bekannt, dass der IAA-Vertrag des VDA mit der Messegesellschaft 2021 auslaufen würde. Aber im Gegenteil, der Frankfurter OB setzte noch einen drauf und veröffentlichte trotzig seine unter dem Titel "Die nicht gehaltene autokritische Rede zur IAA 2019" auf Facebook. Der VDA konterte und rief für die IAA 2021 zu einem Wettbewerb unter deutschen Messestädten auf. Die neue IAA solle ein modernes Mobilitätskonzept haben, für die Aussteller wieder erschwinglich werden und solle sich für den VDA selbst wieder lohnen. Ein Schelm, der glaubt, dass Frankfurt nach den voraus gegangenen Ereignissen jemals eine Chance auf Verlängerung des IAA-Vertrages gehabt hätte.


 





IAA Frankfurt: Das war´s wohl!

Gerald Balser, 16. November 2019

 

Die Entscheidung ist wohl gefallen. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) wird den auslaufenden IAA-Vertrag mit Frankfurt nicht verlängern. Offen ist lediglich, wer der Nachfolger sein wird. In der engeren Wahl stehen Köln und Berlin. Für Berlin spricht das Hauptstadt-Feeling und die vier Millionen Einwohner. Aber Berlin ist eine Insel ohne Hinterland und nach den schlechten Erfahrungen mit Frankfurt gilt Berlin aus der Sicht des VDA politisch eher als unsicher. Viel spricht für Köln. Die Stadt ist zwar deutlich kleiner als Berlin, liegt aber in dem mit Abstand größten Ballungsgebiet Deutschlands. Außerdem ist Köln mit der Weltmarke Ford Automobilstandort.


Wie konnte es so weit kommen, dass der VDA Frankfurt den Rücken kehrt? Die IAA war für Frankfurt die Visitenkarte. Die wirtschaftlichen Verluste werden riesig werden. Den Rückgang der Besucherzahlen von einstmals 1 Million auf zuletzt nur noch 560 000 Besucher kann man den Verantwortlichen in der Stadt allein sicherlich nicht vorwerfen. Der VDA hat selbst zu lange zugeschaut und eine notwendige Änderung im Konzept der IAA verschlafen. Aber auch die Stadt Frankfurt hat nicht, wie man eigentlich annehmen müsste, gegen gesteuert, im Gegenteil. Auf der einen Seite waren die Mehreinnahmen durch die ständige Verteuerung der Stände höchst willkommen, aber auf der anderen Seite glaubte Frankfurts Oberbürgermeister Feldmann, dem Zeitgeist hinterher laufen zu müssen und hätte gerne zur Eröffnung der IAA 2019 eine automobilkritische Begrüßungsrede gehalten. Vorsichtshalber hatte man ihn erst gar nicht eingeladen. Der OB sah sich in guter Gesellschaft mit der deutschen Umweltpolitik, die das Auto als den Hauptübeltäter der Emissionen erkoren und in weiten Kreisen der Bevölkerung die Beziehung zum Auto bereits verändert hat. Diese Einstellung des  Hausherrn und Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Frankfurter Messegesellschaft hat die lautstarken und auch handfesten, radikalen Umweltschützer sicherlich eher ermuntert, Besucher und Firmen zu behindern. Mit einer konsequenten Gegenwehr der Staatsmacht musste nicht gerechnet werden. Diese leichtsinnige Politik hatte die Position Frankfurts als auch zukünftigen Sitz der IAA sehr geschwächt. Dem VDA ist es sicherlich leicht gefallen, sich von Frankfurt zu verabschieden. Einem evtl. neuen Standort Köln werden diese Fehler garantiert nicht unterlaufen.





IAA Frankfurt in Gefahr?

Gerald Balser, 28. Februar 2019

update: 13. September 2019


Das Autoland Deutschland besitzt mit der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt am Main die größte Automesse der Welt. Alle zwei Jahre wiederholt sich ein Schauspiel. Die Autofans pilgern, auch gerne mal mit Kind und Kegel, in Massen in das riesige Messegelände und klappern brav Meile um Meile die zum Teil sehr weit auseinander liegenden Tempel der Autohersteller ab. Für den Messebetreiber und die Stadt Frankfurt und sogar für die Rhein-Main-Region ein Riesengeschäft.


Allerdings den ersten Dämpfer gab es bereits 2001. Während des Messebetriebs am 11. September 2001 verbreitete sich die Nachricht vom Terrorangriff auf die Twin Towers des World Trade Centers in New York. Mit einem Schlag war die gewohnte Buntheit und Fröhlichkeit der IAA zu Ende. In den Vordergrund der Berichterstattung rückten die ausgelegten Kondolenzbücher. Der beliebte Glamour der IAA mit Bühnenshows und jeder Menge Prominenz  kehrte nie wieder zurück. Im Jahr 2008 erlebte die Autowelt eine Absatzkrise, die in Deutschland Gott sei Dank mit Hilfe staatlicher Absatzprämien und Kurzarbeit erfolgreich abgefedert wurde. Für die IAA 2009 hatte diese schlechte Erfahrung spürbare Auswirkungen, denn bei den Herstellern war ab sofort Sparen angesagt.

Foto:privat


Die jüngste Keule haben die Hersteller, insbesondere VW, mit dem Dieselskandal direkt im Anschluss an die IAA 2015 selbst geliefert. Seitdem ist die Branche verunsichert und vermeidet unnötige Kosten. Zumal niemand genau weiß, wie man sich als Hersteller auf der IAA verhalten soll. Die Elektrifizierung des Autos scheint zwar abgemacht zu sein, aber kein Hersteller will sich das aktuelle Geschäft mit den traditionellen Verbrennungsmotoren verderben. Herbert Diess, der Vorstandsvorsitzende der VW AG, hat kürzlich in einem Interview unumwunden zugegeben, dass die Milliarden-Anstrengungen des Konzerns für die Elektrifizierung der Flotte mit dem Verkauf der Autos mit Verbrennungsmotor erwirtschaftet werden muss. Bei den benötigten Unsummen bleibt für Glamour auf Automessen wenig Spielraum  übrig. Viele Hersteller haben daher die Teilnahme an der IAA 2019 abgesagt, z. B. die gesamte Fiat-Gruppe, Peugeot, Citroen, Renault, Volvo, Toyota, Nissan, Mitsubishi und sogar Tesla. Die deutschen Marken sind fast unter sich, die eine oder andere Halle wird leer bleiben, man rückt zusammen. Die angemietete Fläche hat sich fast halbiert und die Stände präsentieren sich eher bescheiden. 


Wenn vor diesem Hintergrund der Frankfurter Oberbürgermeister, der qua Amt gleichzeitig auch Vorsitzender des Aufsichtsrates der Messegesellschaft ist, nicht zur offiziellen Eröffnung eigeladen wird, weil dieser mit seiner Schelte gegen die deutsche Automobilindustrie ins Horn der linken, radikalen Umweltschützer bläst, aber gleichzeitig die Standmieten in nicht mehr bezahlbare Höhe treibt, dann darf man sich nicht wundern, dass in der Öffentlichkeit  bereits laut über eine Verlegung der IAA nachgedacht wird. Dabei ist die Stadt Frankfurt mit ihrem Flughafen, dem Drehkreuz Europas, für eine IAA geradzu prädestiniert. Die Messeleitung wird sich zusammen mit den Herstellern überlegen müssen, wie man die Attraktivität der IAA Frankfurt zukünftig erhöhen kann.


Als wenn es der Hiobsbotschaften nicht schon genug wären, meldeten sich nur wenige Wochen vor Beginn der IAA 2019 die Umweltschützer lautstark und medienwirksam zu Wort. Beflügelt durch die Erfolge von "Friday for Future" und der Proteste beim "Tagebau Garzweiler" glaubt eine Gruppierung, die sich sinnigerweise "Sand im Getriebe" nennt, mit der IAA in Frankfurt ein internationale Bühne mit weltweiter Aufmerksamkeit gefunden zu haben. Auf "facebook" begründen diese selbsternannten Retter der globalen Umwelt ihre sicherlich nicht nur gewaltfreien Aktionen sehr moralisch mit erhobenen Zeigefinger. Dabei war der Individualverkehr noch nie so umweltfreundlich wie heute. Im Zuge des "Downsizing" verbrauchen unsere Autos immer weniger Kraftstoff, Katalysatoren und AdBlue haben den Vorwurf Dreckschleuder entkräftet. Alle deutschen Hersteller, VW vorneweg, bekennen sich zum Elektroauto und sind dabei, eine ganze Flotte von E-Autos aus dem Boden zu stampfen. Das diesjährige Motto der IAA "Driving Tomorrow" passt hier genau ins Bild. Der Umweltschutz könnte doch seinen Triumph feiern. Aber wahrscheinlich geht es gar nicht um das saubere Auto. Auch E-Autos sind für die Aktivisten keine Lösung, sie wären nur geringfügig ökologischer. Letztlich soll der Individualverkehr weitestgehend abgeschafft und durch öffentliche Verkehrsmittel bzw. das Fahrrad ersetzt werden. Vorher gibt es wahrscheinlich keine Ruhe. Eine traurige Zukunft.





 

 


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Gerald Balser

Gerald Balser

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