Totgesagte leben länger!

GERALD BALSER, 1. MAI 2026


Es ist ein deutsches Auto-Phänomen. VW lässt sich traditionell Zeit, viel Zeit. Ist ängstlich, wenn Mut gefragt ist, und mutig, wenn Vorsicht geboten wäre. Auch der Blick in den Abgrund ist VW nicht fremd. Es ist schon immer gut gegangen, aber immer erst mit dem Rücken zur Wand. Die Geschäftsleitung signalisiert sozialverträgliche Lösungen, der mächtige Personalrat ist zu Kompromissen bereit, es wird abgespeckt. Auch die Furcht um die eigene Existenz kennt man in Wolfsburg. Danach kam das Wunder. VW wurde  Export- und Absatzweltmeister. Aktuell gibt es große Absatz-Schwierigkeiten auf den beiden großen Weltmärkten China und den USA, mit Licht am Horizont.

Der Automobilmarkt macht es den deutschen Managern nicht leicht. Unsere Verbrenner, insbesondere der Diesel, werden in der Welt hochgeschätzt und haben Deutschland zum Autoland mit gewaltiger Wirtschaftskraft gemacht. Deutsche Autos sind top. Mit maßlosen Anforderungen an den Umweltschutz kam das Auto in den Verruf Dreckschleuder zu sein. Der Frankfurter Oberbürgermeister meinte auf die weltberühmte IAA mit ihren attraktiven Showeinlagen und Standgirls verzichten zu können. Am Wochenende pilgerten die Familien nach Frankfurt zur IAA. Der neue Standort München kann den Verlust nicht ausgleichen. 

Die umweltfreundliche Variante, das Elektroauto, sollte die Rettung des Autos werden. Morgenluft für unbekannte, kleine Hersteller und Start-ups. Auf der IAA 2011 hatte ein kleiner kalifornischer Hersteller eine freie Ecke in der neuen Elektro-Halle (4.0) zu einem winzigen Stand ausgebaut. Mehr Platz brauchte Tesla nicht für das einzige Ausstellungsstück, den unbeachteten Tesla Model S. Autohersteller sind gut beraten, wenn sie technikoffen denken und handeln. Auch VW, eher ungewollt, machte das E-Auto auf der IAA zum Thema. Großartiges zu berichten und zu zeigen, hatte VW nicht. Man hatte seine Pflicht getan. Klug wäre es gewesen, wenn der VW-Riese einen kleinen Abstecher in die Halle 4.0 gemacht hätte. Die VW-Techniker wären aus dem Staunen nicht herausgekommen: Teslas Luxusauto besaß einen 85 kWh-Akku mit einer Reichweite von 480 km sowie einen leistungsstarken Elektromotor an der Hinterachse, der in 4,4 Minuten auf 100 km/h sprintete, bei einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 250 km/h. Fake? Leider nicht. Die Karten wurden neu gemischt. Es begann der unaufhörliche Aufstieg des genialen CEO Elon Musk in der Elektro-Autowelt, uneinholbar, wie es schien.
Als erster deutscher Hersteller wachte, unter dem Protest seiner Kollegen von Mercedes und BMW, der neue VW-CEO Dr. Herbert Diess auf, ein diplomierter Fahrzeug-techniker mit BOSCH-Erfahrung. Der schaute auf den chinesischen Markt und sah mit Schrecken, mit welcher Geschwindigkeit und großem Erfolg die verlachten chinesischen Hersteller sich ans Werk machten. China ist der mit Abstand größte Automarkt der Welt. Dort wird die Zukunft entschieden. Bei Verbrennern chancenlos, erkannten die chinesischen Manager früh die neuen Möglichkeiten, nicht nur in China. Europäische Designer glätteten den Chinabarock in die Zukunft, sehr modern, sehr attraktiv, gepaart mit einer exzellenten digitalen Technik. Der technische Abstand zu Tesla wurde immer kleiner und zu den deutschen Marken immer größer. Wo Licht ist auch meist Schatten. Bei einem beklagenswerten Werkstatt-Service und teuren Ersatzteilen mit zum Teil sehr langen Lieferzeiten hinken Verarbeitungs-Qualität und auch Autotechnik hinterher. Das haben die ersten Kunden schmerzlich erfahren müssen. Kundentreue vor Schnäppchenangebote!!!!!!

Leider hatte VW den nicht unberechtigten Ehrgeiz, sich von den Chinesen und US-Amerikanern in Technik, Produktion und Lieferkette unabhängig zu machen bzw. sich auf Augenhöhe zu bringen. Eine aus dem nichts gestampfte Softwarefirma Cariad, mit Sitz in dem für EDV-Freaks eher unattraktivem Wolfsburg, wurde ein Flop mit Milliardenverlusten und imageschädigenden Zeitverschiebungen für neue Modelle. Wolfsburg ist nicht Silicon Valley. Inzwischen setzt man wieder mehr auf Kooperation mit Rivian (USA) und Xpeng (China).

Hinzu kamen schlimme Managementfehler im Marketing. Bei VW hatte man sich, angelehnt an China, für das Elektroauto entschlossen, den Verbrenner zum Auslaufmodell erklärt. Alles richtig, die Umsetzung ging daneben. Ein Technologiewechsel funktioniert nicht mit einem einfachen Umschalten. Es ist ein mittelfristiger Prozess, bei dem zweigleisig gefahren werden muss. Solche Probleme kennt Tesla nicht. Die immensen Investitionssummen für die neue Technik müssen von der alten Technik bezahlt werden, Fabriken mit sehr viel Geld und Zeit umgerüstet werden. Elektroautos haben den Vorteil, mit sehr viel weniger Teile ausgestattet zu sein. Teure Teile und große Lagerstätten fallen weg. Die Bauzeit verkürzt sich. Wenn nur nicht der teure, schwere und voluminöse Akku wäre, der alle Vorteile wieder auffrisst. Die Branche hofft auf einen Technologiesprung in der Batterie-Technik. VW hat in Salzgitter mit seiner Gigafabrik den ersten Schritt gewagt.


VW als „der Volkswagen“ hat es in der Öffentlichkeit nicht einfach. Erfolg wird wenig gegönnt, Misserfolg erntet Höhne und Spott. VW baut keine „Wagen fürs Volk“. Die Preise für die VW-Modelle, vor allem beim Golf, werden als viel zu hoch empfunden. Dabei wird gerne vergessen, dass der Preis eines Modells nicht von seinen Außenabmessungen, sondern von der eingebauten Technik abhängt. Billig kann es bei VW nicht geben, schon gar nicht bei der glänzenden Bezahlung der Mitarbeiter am Standort Deutschland. Die vielen ausländischen Standorte subventionieren. Aber so ganz aus der Verantwortung kann man das VW-Management nicht nehmen. Größter Bremser ist das Finanzwesen. Entscheider sind die Ingenieure, zumeist VW-Urgesteine. Die bauen gute Autos, die von den VW-Händlern verkauft werden. Das Marketing, das Auge und Ohr beim Kunden haben muss, ist bis heute ohne großen Einfluss. Kostet nur viel Geld. Marketingfehler können aber verheerend sein.

Jüngstes Beispiel ist die Namensgebung bei den neuen Elektro-Modellen. Für VW stand fest, mittelfristig wird der Verbrenner auslaufen. Die moderne, neue Elektro-Technik eröffnete dem Automobilbau neue Möglichkeiten, z. B. ein stark verbessertes Verhältnis der Abmessungen innen und außen. Ein Kleinwagen kann aufgrund des langen Radstandes, innen zum Kompaktwagen werden, hinzu kommen die inzwischen preiswerten digitalen Möglichkeiten der Oberklasse. Die neue Zeit braucht neue Namen. Das Elektroauto sollte am Modellnamen bereits erkannt werden. Das einfach „e“ als Zusatz zum Modellnamen war zu schlicht, ID. (Intelligent Design) wurde ausgesucht. Das neue Weltauto und offizieller Nachfolger des Golfs, der Typ E1, war das erste reine Elektroauto  und basierte auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB).

Noch vor seiner offiziellen Weltpremiere am 9. September 2019 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA in Frankfurt) gibt Volkswagen für das erste Modell der neuen ID. Familie heute offiziell den Namen bekannt: Es wird ID.3 heißen. Die Ziffer 3 hat gleich zwei Bedeutungen: Zum einen weist sie den ID. als Vertreter des Kompaktsegments aus, denn in der internen wie branchenweiten Klasseneinteilung ist es die dritte Größenordnung. Zum anderen beginnt mit dem ID.3 nach dem Käfer und dem ersten Golf das dritte große Kapitel von strategischer Bedeutung in der Geschichte der Marke. Wir starten mit dem ID.3 aus der Mitte heraus, dem Markenkern von Volkswagen, in dem die Mehrzahl der Modelle und des Verkaufsvolumens zu finden sind. Die Zahl 3 signalisiert zudem Ausbaufähigkeit in die Segmente darüber und darunter. ID. werden alle Mitglieder dieser Modellfamilie heißen, die eine neue, eigenständige Produktreihe im Portfolio der Marke Volkswagen darstellt.“


Die offizielle Einführung des Weltautos, aus technischen Gründen (Software) in den September 2020 verschoben, wurde ein Flop. Als das Tuch vom ID.3 entfernt wurde, gab es lange Gesichter. Der wesenslose Name passte zum unauffälligen Design. Die Presse tobte. Hatte man vergessen, dass das sehr teure Produkt Auto Emotionen braucht? Dabei schien VW stolz auf ihr ihren ID.3 zu sein und lud Teslas CEO Elon Musk zur Probefahrt ein. Der amüsierte sich köstlich.
Keine Gefahr aus Wolfsburg. Wenn nicht dem kompakten ID.3, dann sollte es mit dem wenige Monate später angebotenen Mittelklasse-Modell ID.4 funktionieren. In Zwickau, der Geburtsstadt des langjährigen VW-Vorstandsvorsitzen Prof. Dr. Carl H. Hahn, hatte VW ein Werk für die ID-Familie gebaut. Bei unveränderter Strategie musste es so kommen. Auch das mittelgroße Elektro-SUV war eher eine Enttäuschung. Mit einem coupé-haften Derivat a la Mercedes und BMW, dem ID.5, versuchte VW, sein schlechtes Design-Image zu verbessern, was zum Teil auch gelang. Aber ein Nischenmodell verändert keinen Absatz. 2022 folgte die elektrische Neuauflage des legendären VW Bulli. Hatte VW hier seine ersten Zweifel bei der Namensgebung? Zum ID.Bulli reichte der Mut nicht, aber immerhin zum knuffigen ID.Buzz (Bus mit zwei z).

Leider wurde 2023 diese Linie beim Elektro-Passat wieder verlassen. Der hieß nach alter Manier ID.7. Das neue Flaggschiff, von VW bescheiden als  Modell der oberen Mittelklasse tituliert, gehört mit seinen ausufernden Außenabmessungen eigentlich in die Oberklasse. Technisch auf hohem Stand und optisch gelungen, die guten Verkaufszahlen blieben nicht aus.

Trotzdem hagelte es in den Medien Kritik. VW sollte endlich auch bezahlbare, kleine Elektroautos bauen. Das Concept Car "ID.2all" wurde 2023 vorgestellt, das 2026 als ID.2 verkauft werden sollte. Die Designer hatten verstanden. Zurück zu den Wurzeln. Die Studie sollte im Design bewusst an den Golf erinnern. Das Fahrzeug war etwa so groß wie ein Polo, bot im Innenraum jedoch so viel Platz wie ein Golf. Zu diesem Zeitpunkt war das Todesglöckchen für Golf und Polo bereits geläutet. Was hatte VW getrieben, ohne Not auf seine erfolgreichen Traditionsnamen  verzichten zu wollen, während gleichzeitig ein Mangel an geeigneten Modellnamen herrscht? Es war das Verdienst des neuen VW-Markenvorstands Thomas Schäfer, der den Strategiefehler-Fehler bei der Namensgebung noch rechtzeitig erkannte.



Namensgebung bei VW - Die Rolle rückwärts
Gerald Balser, 10. August 2025

Endlich hat VW verstanden. Thomas Schäfer, Markenchef bei Volkswagen, kündigt ein Umdenken an. Schäfer gesteht ein, dass die Idee, das E-Auto-Zeitalter brauche für die neuen Modellnamen unbedingt eine neue Identität, ein großer Irrtum war. Stefan Reindl vom Institut für Automobilwirtschaft bringt es auf den Punkt: „Elektromobilität braucht keine neuen Namen. Emotionslose Kürzel wie ID.3 werden eher wie interne Entwicklungsbezeichnungen wahrgenommen.“ Auch wenn es aktuell noch nicht offiziell ist. Das nächste E-Auto von VW, das noch als ID.2 herumgeistert, soll ID.Polo heißen. Welchen Namen der Kleinwagen schließlich bekommen wird, will Volkswagen im September auf der IAA in München verraten. Die in Jahrzehnten aufgebaute emotionale Verbindung zu Volkswagen und seinen Modellen droht, durch ID. verloren zu gehen. Daher soll das Kürzel ID. mit der Zeit ganz verschwinden und den Weg frei machen für Vertrauen, Wiedererkennbarkeit und Emotionen. Ein VW Golf ist eben mehr als ein Auto. Es ist ein Familienmitglied, ein Freund auf der Straße.

Es ist wahr. Die Benennung von Automodellen ist ein schwieriges Geschäft, vor allem wenn sich der Hersteller für die Verwendung von Modellnamen entscheidet. Viele Hersteller wählen den einfacheren Weg und verwenden – auch wegen der guten Möglichkeit einer Systematisierung - Ziffern und Buchstaben (z. B. Audi A3, Q3, Mercedes GL, BMW 3er). Geeignete Modellnamen, die den Charakter des betreffenden Autos symbolisieren, sind äußerst knapp. Unter diesen Umständen konnte sich Volkswagen glücklich schätzen, mit Golf & Co. sehr erfolgreiche Namen zu besitzen. Herbert Diess (ehem. VW-CEO) spürte den politischen Druck und schaute nach China. Er glaubte nicht mehr an den Verbrenner und sah die automobile Zukunft elektrisch. Entsprechend geplant wurden auch die Entwicklungskosten.
Die neuen, technisch völlig veränderten E-Modelle sollten sich vom klassischen Verbrenner deutlich abheben, aber nicht nur im Design. VW glaubte den großen Erfolg der 70er Jahre wiederholen zu können, als VW konzeptionell vom luftgekühlten Heckmotor zum wassergekühlten Frontmotor wechselte. Damals wurde der frische Wind bei VW durch den Wechsel zu Modellnamen (Passat, Scirocco, Golf, Polo) verdeutlicht. Bei der Weltpremiere am Vorabend der IAA Frankfurt im September 1919 platzte die Bombe. Der neue E-Kompaktwagen wurde offiziell als der Golf-Nachfolger und als Symbol einer neuen Zeit vorgestellt. Der hieß aber nicht e-Golf, auch nicht ID.Golf, sondern ID.3. Der neue Name spiegele die Neuausrichtung der Marke Volkswagen wider und zeige sich als erstes Modell mit dem neuen Volkswagen Logo. Ein Schock. VW verzichtete, ohne Not, auf einen bestens eingeführten, erfolgreichen Modellnamen und läutete vor aller Welt das Totenglöckchen für den Weltmeister. Diese strategischen Entscheidungen wurden getroffen, ohne den Erfolg bzw. Misserfolg der neuen E-Modelle abzuwarten. Und so kam es, wie viele es geahnt hatten. Die Namens-Strategie des VW-Marketing entpuppte sich als ein gewaltiger Fehler. VW hatte Wegender baulichen Möglichkeiten des E-Autos den erfolgreichen Weg im Design, aber auch in der Namensgebung, verlassen.


4. September 2025
Seit gestern ist es amtlich. Der von VW als "ID.2all" vorgestellte vollelektrische Kleinwagen soll VW "ID.Polo" heißen. Eigentlich wollte man den mit Spannung erwarteten Modellnamen erst kommende Woche auf der IAA in München vorstellen. Nun ist man den Mitarbeitern entgegengekommen und hat den ID.Polo bereits auf einer Betriebsversammlung (trotz der Herausgabe erster offizieller Fotos des getarnten ID.Polo gab es in Halle 11 ein Fotografierverbot) in Wolfsburg präsentiert. In einer Mitteilung erklärte Markenvorstand Thomas Schäfer: „Unsere Modellnamen sind in den Köpfen der Menschen fest verankert. Daher werde VW die bekannten Namen weiterführen. Der ID.Polo sei nur der Anfang." Folgen soll Ende 2026 der ID.Cross auf Basis des ID.Polo. Auf den ID.Polo wird einige Monate später der ID.Polo GTI, kein GTX, folgen. Auch hier will VW konsequent sein und zum bekannten "GTI" zurückkehren.


Gerald Balser, 15. Dezember 2025
wird man endlich klug!
Am 10.Januar 2021 schrieb ich in meinem Artikel „Der VW Golf darf nicht sterben“: VW gibt ganz offen zu, dass Schritt für Schritt jeder Verbrenner ein vollelektrisches Gegenstück bekommen wird. Alle werden mit dem Erkennungszeichen ID. beginnen und als Modell-Namen lediglich eine Ziffer bekommen, einfalls- und beziehungslos. Wenn man schon kein Geheimnis aus der Nachfolge macht, warum hat man hinter dem ID. nicht den Namen der erfolgreichen Verbrenner gestellt (ID.Polo, ID.Golf, ID.Tiguan, ID.Passat, usw.)? Ein schrecklicher Gedanke, dass diese, für VW so wichtigen Namen sehr bald verschwinden könnten. Ich, als Namensgeber von Scirocco, Golf und Polo, war sehr erleichtert, als das Gerücht umherging, bei VW hätte sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass man mit der neuen Namensstrategie einen Fehler gemacht habe. Man wolle die alten, bewährten und erfolgreichen Namen weiterführen.

In VW Newsroom findet man aktuell folgenden Artikel: 
Neuerfindung eines Bestsellers: I.D. Polo auf dem Weg zur Serienreife. 
Der Countdown für den neuen ID.Polo läuft: Nur wenige Monate vor seiner Weltpremiere absolviert eine Flotte nahezu serienreifer ID.Polo-Prototypen in zahlreichen Regionen der Welt die finalen Testkilometer. Das Ziel: die beste Qualität und Perfektion im Detail sowie eine finale Feinjustierung der Fahreigenschaften. Thomas Schäfer, Mitglied des Konzernvorstands der Volkswagen AG, Leiter der Markengruppe Core und CEO der Marke Volkswagen: „Der ID. Polo ist der Beginn einer neuen Generation Volkswagen: mit frischem Design, intuitiver Bedienung, Top-Qualität und erstklassigen Fahreigenschaften – und endlich wieder richtigem Namen. Mit einem Einstiegspreis ab 25.000 Euro machen wir Elektromobilität für viele Menschen in Europa erreichbar. Und das ist erst der Anfang: 2026 bringen wir sechs neue E-Modelle auf den Markt – alle zu 100 Prozent Volkswagen!“

Neues Zeitalter – 50 Jahre nach dem ersten Polo. Volkswagen setzt beim ID. Polo auf die vertrauten VW-Stärken in Bezug auf intuitive Bedienbarkeit, Funktionalität, Qualität und Bezahlbarkeit. Zugleich ist der ID. Polo das erste Modell mit der neuen Design-Sprache „Pure Positive“ von Chefdesigner Andreas Mindt. Das Ergebnis ist ein kompaktes E-Modell mit einem Plus an Platz und mit präzisen Fahreigenschaften auf dem Level der nächsthöheren Klasse. Darüber hinaus trägt es als erstes Modell der elektrischen ID. Familie mit „Polo“ wieder einen etablierten VW-Namen.
Der Bann ist endlich gebrochen. Fast zeitgleich mit dem Basismodell ID.Polo wird sein Gegenstück, der SUV ID.Cross, auf den Markt kommen. Etwas länger bei gleichem Radstand, vor allem deutlich höher mit größerem Kofferraum, die Ähnlichkeit im Innenraum unverkennbar. Es existieren sogar bereits Bilder von einem Kleinstwagen, der immer noch als ID.every1 herumgeistert, aber mit großer Sicherheit ID.up! heißen wird und unter 20.000 € kosten soll. VW macht alles richtig.
Dennoch, VW hat zurzeit keine gute Presse. Mit dem Gewinn geht es deutlich abwärts. VW hat hier nur eine Teilschuld, denn die globalen Kosten verschonen niemanden. Gerne verschwiegen werden die Absatzzahlen und die sind bei VW im Vergleich zu den Konkurrenten gar nicht so schlecht.



IAA Frankfurt September 1973 

 Abteilung Zentrale Marketingplanung im VW-Werk Wolfsburg Sommer 1974

 


Inhaber und Autor


Dipl. oec. Gerald Balser
www. automobilmarkt
deutschland.de
g.balser@t-online.de





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7.Mai 2026

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1. Mai 2026

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