Am 17. Juni 2020 schlägt mit Beginn des Verkaufs die Stunde der Wahrheit

für den vollelektrischen Hoffnungsträger auf dem deutschen Automobilmarkt.



Herzlich willkommen bei Automobilmarkt Deutschland!


Auf der Suche nach einer einfachen, auch für einen Laien  erstellbaren Website bin ich auf das Angebot der deutschen Telekom gestoßen. Die mittlere Lösung "Homepage Advanced" - heißt heute schlicht "Homepage L" - hat zwei Internetadressen im Angebot und schien mir für mein Vorhaben, eine Autoseite (Automobilmarkt Deutschland) und eine Familienseite (Balser-Treff) einzurichten, geeignet  zu sein. Im Laufe der Zeit musste ich leider feststellen, das zwei Internetadressen nicht gleich bedeutend sind mit zwei Webseiten. Meine Webseite kann mit zwei unterschiedlichen Adressen aufgerufen werden:


www.automobilmarktdeutschland.de

www. balser-treff.de





Automobilmarkt Deutschland

Meine Autoseite "www.automobilmarktdeutschland.de" hat sich als großen Erfolg erwiesen. Ende des Jahres 2016 hatte ich sie offiziell freigeschaltet und bereits am 7. April 2020 wurde die 400.000-Marke an Aufrufen überschritten, am 23 Juli 2020 die 500.000-Marke.


Was hat mich bewogen, eine Auto-Seite zu kreieren? In Deutschland kann der Neuwagenkäufer aus einem riesigen Angebot an Fahrzeugen und Modellen auswählen, er hat jedoch zunehmend das Problem, den Überblick zu behalten. Verstärken wird sich dieses Problem voraussichtlich mit der  angekündigten Flut neuer  Elektroautos. Meine Website soll helfen, die verloren gegangene Transparenz wieder herzustellen und will den Kunden bei seiner Kaufentscheidung unterstützen.


Automessen und Autozeitschriften haben etwas gemeinsam: Im Vordergrund der Show bzw. der Berichterstattung stehen nicht die Brot-und-Butter-Autos der großen Autohersteller, sondern begeisternde Sportwagen, Exoten und Concept Cars. Automessen und Autozeitschriften wollen nicht verkaufen, sie wollen die Auto-Fans neugierig machen, möglichst begeistern.


Automobilmarkt Deutschland hat einen anderen Ansatz gewählt. Berichtet wird in erster Linie über die Massenfahrzeuge der Massenhersteller, z. B. über VW Golf & Co., also über jene Autos, die sich der Normalbürger leisten kann. Dazu zählt nicht unbedingt die S-Klasse von Mercedes.


Man möge es mir verzeihen, wenn ich die Marken dabei nicht ausgewogen behandele. Diese Website ist eine "One-Man-Show" und ohne eine Redaktion im HIntergrund ist das Ansinnen reiner Neutralität von vornherein zum Scheitern verurteilt. Daher liegt das Schwergewicht auf den Volumen-Marken, z.B. VW und die Konzern-Marken, BMW und Mercedes. Das Interesse der Leser an VW ist bei einem Marktanteil des VW-Konzerns von fast 40 % besonders hoch. Ich möchte aber nicht verschweigen, dass ich mich als ehemaliger VW-Mitarbeiter im Bereich "Zentrales Marketing" in Wolfsburg bei VW natürlich am besten auskenne.


Bei der Auswahl der Marken habe ich mich am Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) orientiert und dessen 34 Marken aufgenommen. Sortiert habe ich aber nicht nach dem Alphabet, sondern nach der Marktpräsenz und der Konzernzugehörigkeit. Die gar nicht wenigen Anbieter von eher exotischen Fahrzeugen, wie z.B. Ferrari, Rolls Royce, Lada, usw. mit minimalen Jahresverkäufen, wurden vernachlässigt. Bei Kleintransportern mit Pkw-Zulassung (Hochdachvans) bzw. Kleinbussen wird auf Lang- (L2) und Hochversionen (H2) verzichtet. Aufgelistet werden außerdem ausschließlich Ausstattungsmodelle. Die beliebten Sondermodelle bzw. Ausstattungspakete finden keine Berücksichtigung.


Die für eine bessere Anschaulichkeit verwendeten Bilder der Fahrzeugmodelle wurden nach Absprache mit den Herstellern bzw. unter Beachtung allgemeiner Regeln von deren Website heruntergeladen. Alle Fahrzeugdaten in "Automobilmarkt Deutschland" sind Angaben der Hersteller und wurden den entsprechenden Websites bzw. Broschüren entnommen. Bei der Vielzahl der Daten können sich allerdings Übertragungsfehler einschleichen. Automobilmarkt Deutschland hat den Anspruch, aktuell zu sein und wird daher kontinuierlich aktualisiert. Die aktuellen Preislisten und der Konfigurator können durch externe Links runtergeladen werden.


Die Website "Automobilmarkt Deutschland" ist privat und vollkommen unabhängig von den Angeboten der aufgelisteten Hersteller. Sie dient der Information der an Neuwagen in Deutschland Interessierten und verfolgt keinesfalls kommerzielle Zwecke. Der Zugang zu meiner HP ist kostenfrei.




Balser-Treff

Auch wenn meine Auto-Seite lediglich ein Hobby ist, an dem ich nichts verdiene, sondern das mich neben viel Zeit auch ein wenig Geld kostet, wollte ich für den kleinen Interessentenkreis des Balser-Treffs nicht unbedingt eine weitere Webseite mieten. Aus diesem Grund habe ich den Balser-Treff innerhalb meiner  Autoseite, ein wenig versteckt, weit unten eingeordnet. Der Einwand meines Bruders Henning, dass somit nicht nur Familienangehörige und Freunde Einsicht hätten, ist nicht von der Hand zu weisen. Andererseits war Enis Familien-Buch, sowohl in der Erstausgabe als auch in Hennings Wiederauflage, frei verkäuflich und bei der Höhe der Auflage auch nicht nur für den Kreis der Familienangehörigen und Freunde gedacht. Trotzdem, das Internet hat eine andere Dimension. Daher habe ich sehr darauf geachtet, dass sensible Daten aus Gründen des Datenschutzes nicht verwendet wurden.


Die Website "balser-treff" ist keine Blogger-Seite. Sie dient lediglich der Information und besteht aus den beiden Teilen "Autobiografie" und "Vorfahren bzw. Nachkommen".  Man kann darin lesen, aber nichts verändern. Für Benachrichtigungen über Fehler und Lücken bin ich sehr dankbar. Im Teil "Vorfahren und Nachkommen" sind nur die Namen, der Beruf und - soweit vorhanden - Geburtsdatum und Geburtsort sowie Todestag und Todesort aufgelistet. Die Familie Balser ist sehr zahlreich und gerade die Urenkelgeneration kann sehr leicht den Überblick verlieren. Mit Hilfe des Website-Programms ist es möglich, übersichtlich zu systematisieren und recht anschaulich darzustellen. Die Eingabe der riesigen Menge an Daten war zwar sehr aufwendig, hat sich aber für mich gelohnt. Außerdem ist eine Fortschreibung nun recht einfach.


Inzwischen habe ich die Warnungen meines Bruders sehr ernst genommen und den Teil meiner Website "Balser-Treff" für den nicht berechtigten Leser gesperrt. Interessierte müssen sich für ein Zugriffsrecht bei mir registrieren lassen. Erst dann können sie sich mit einem Passwort anmelden.


Viel Spaß und Erfolg beim Surfen auf meiner Website!





Lebenslauf des Autors

Ich, Gerald Balser (geb. am 25. April 1944 in Gießen), bin Diplom-Ökonom, Oberstudiendirektor i. R., Schulbuchautor, Namensgeber der VW-Modelle Scirocco, Golf und Polo und freier Journalist als Inhaber der Website www.automobilmarktdeutschland.de.

 

1965 legte ich mein Abitur an der Wirtschaftsoberschule, der späteren Friedrich-Feld-Schule bzw. nach einer erneuten Umbenennung Wirtschaftsschule am Oswaldsgarten in Gießen ab. Nach einem achtzehnmonatigen Pflichtdienst bei der Bundeswehr (Grundausbildung in Schwarzenborn/Knüll, Waffenausbildung, Offizierslehrgang und anschließende Ausbildertätigkeit im Panzerbataillon 144 in Koblenz) studierte ich von 1966 bis 1971 an der Justus-von-Liebig-Universität in Gießen Wirtschaftswissenschaften. Danach absolvierte ich eine zehnmonatige Volontärausbildung bei der Volkswagenwerk AG in Wolfsburg und arbeitete danach bis Januar 1975 in der Abteilung Zentrale Marketingplanung des Zentralbereichs Marketing. Dieser Bereich war direkt unterhalb des Vorstands Vertrieb mit dem Leiter Dr. Carl H. Hahn (zwischen 1982 und 1993 Vorstandsvorsitzender von VW) angesiedelt. Zu den regelmäßigen Aufgaben, wie z. B. die Entwicklung der Marketing-Strategie für die Konzernmarken und für bestehende bzw. noch einzuführende neue Produkte, Leistungen und Produktsonderserien, Konzipierung von Zielvorgaben für Maßnahmen im Rahmen der jährlichen Vertriebspläne bzw. Maßnahmen-Ziele für die jährlichen Vertriebspläne und der Koordination und Abstimmung mit den Fachabteilungen der VW AG und ihrer Tochtergesellschaften gehörte insbesondere die Namensgebung neuer VW-Produkte. Ich bin der Namensgeber der VW-Modelle Scirocco, Golf und Polo. Meine Erinnerungen an die Zeit bei Volkswagen in Wolfsburg mit der Entstehungsgeschichte der Namen dieser drei Fahrzeuge sind im Jahr 2015 in das Unternehmensarchiv der Volkswagen AG aufgenommen worden.

 

Nach der Anerkennung meines Diploms als 1. Staatsexamen wechselte ich mit einem Aufhebungsvertrag von VW in den Hessischen Berufsschuldienst. An der Max-Eyth-Schule Alsfeld bzw. der Friedrich-Feld-Schule Gießen absolvierte ich das achtzehnmonatige Referendariat. Nach dem 2. Staatsexamen am 10.06.76 begann ich meinen Berufsschuldienst zunächst für ein halbes Jahr an der Adolf-Reichwein-Schule Limburg und wurde danach erneut an die Friedrich-Feld-Schule Gießen versetzt. Bereits 1981 entwickelte ich ein pädagogisches Konzept für einen handlungsorientierten, auf die Schüler konzentrierten Unterricht. Die theoretischen Ideen habe ich durch den Aufbau eines sog. Lernbüros (Bürobedarfsgroßhandlung Friedrich Feld & Co.) in die Praxis umgesetzt. Dadurch wurde ich zu einem der Vorreiter dieses berufspädagogischen Ansatzes in Hessen und der Bundesrepublik insgesamt. Der Winklers Verlag Darmstadt hat die Ausarbeitungen von mir als Arbeitshefte im Jahr 1986 herausgegeben und in mehreren Ausgaben bundesweit unter dem Titel „Das Lernbüro - Lernen durch Anwenden“ angeboten. Ein halbes Jahr Tätigkeit als Hilfsdezernent in der Schulabteilung des Regierungspräsidiums in Gießen (15.08.88 bis 31.03.89) nutzte ich für die Vorbereitung der Bewerbung als Stellvertretender Schulleiter der Friedrich-Feld-Schule Gießen. Ein halbes Jahr später wurde mir das Amt übertragen und am 30.03.90 wurde ich zum Studiendirektor befördert. Jahre vor den Bestrebungen des Hessischen Kultusministeriums begann ich mit der Digitalisierung meiner Schule. Als einer der ersten an Hessischen Schulen führte ich zum Schuljahr 1994/95 die Erstellung des alljährlichen Stundenplans und wenig später auch die Verwaltung der Schule mit Hilfe von Computerprogrammen („DAVINCI“ bzw. "MAGELLAN" der Firma Stüber Systems Berlin) und eines eigenen Schulnetzes ein. Die Friedrich-Feld-Schule gehörte auch zu den ersten Schulen in Hessen, die die Digitalisierung des Unterrichts - zunächst durch die Installation von Smartboards - vorantrieben.

 

Im Jahre 2005 bewarb ich mich mit bereits 61 Jahren erfolgreich auf die frei gewordene Schulleiterstelle meiner Schule. Bereits nach einem halben Jahr kommissarischer Tätigkeit als Schulleiter der Friedrich-Feld-Schule wurde ich am 01.02.2006 zum Oberstudiendirektor ernannt. Ich verbesserte an meiner Schule die allgemein an beruflichen Schulen arbeitszeitlich angespannte Situation der Abteilungsleiter, die i. d. R. bei nur geringer Entlastung mehrere Schulformen gleichzeitig zu leiten haben, und baute unterhalb der Leitungsebenen „Schulleiter/Stellvertreter“ sowie „Abteilungsleiter“ eine zusätzliche dritte Leitungsebene „Schulformleiter“ durch Besetzung der Positionen mit Kolleginnen und Kollegen aus dem eigenen Kollegium auf freiwilliger Basis auf. Damit kam ich auch dem Wunsch des Hessischen Kultusministeriums auf gezielte Personalförderung und der Zuweisung singulärer Tätigkeiten innerhalb des Kollegiums nach. Das Hessische Kultusministerium genehmigte mir als einem der ersten Schulleiter an beruflichen Schulen Hessens den Antrag auf Verlängerung der Dienstzeit über das Alter von 65 Jahren hinaus. Am 01.08.2011 wurde ich im Alter von 67 Jahren pensioniert.

 

Die gewonnene Freizeit als Pensionär nutzte ich mit der Beschäftigung von Themenbereichen meiner ursprünglichen beruflichen Tätigkeit in der Automobilindustrie. Im Jahr 2015 konzipierte und erstellte ich eine Website (www.automobilmarktdeutschland.de), um Neuwagenkäufern bzw. an Neuwagen Interessierten bei der  Vielfalt der Fahrzeuge sowie der Segmente und Nischen den Überblick zu verschaffen. Dazu habe ich alle aktuell auf dem deutschen Markt angebotenen Modelle der Marken mit einem nennenswerten Verkaufsvolumen eingegeben. Meine Website "Automobilmarkt Deutschland" ist privat, nicht kommerziell und vollkommen unabhängig von den Angeboten der aufgelisteten Hersteller. Die Seiten enthalten folglich keine Werbung und der Zugang ist kostenfrei. Seit Weihnachten 2016 ist die Website offiziell freigeschaltet. Oktober 2020 wurde die Marke von 600.00 Aufrufe überschritten. 

 





 

 





Gießener Anzeiger

28.12.2016

Gerald Balser erstellt Homepage "Automobilmarkt Deutschland"

Von Christian Nemeth

GIESSEN - Golf, Scirocco, Polo - erfunden hat Gerald Balser (72) diese Volkswagen-Klassiker zwar nicht im technischen Sinne, wohl aber im sprachlichen. Denn der Wortschöpfer - bei den ersten beiden Begriffen allerdings in Kooperation mit einem ehemaligen Kollegen - dieser drei VW-Modelle ist der Ur-Gießener, der in den 1970er Jahren für vier Jahre in der Marketing-Abteilung des Wolfsburger Automobilkonzerns tätig war. Zuvor hatte er an der Justus-Liebig-Universität Ökonomie studiert.  

In seinem heimischen Arbeitszimmer: Auto-Enthusiast Gerald Balser


Balsers Leistung in Wolfsburg bestand unter anderem darin, die Fahrzeugbezeichnungen von technischen beziehungsweise langweiligen Modellnummern zu griffigen Modellnamen zu modernisieren, um die VW-Wagen für potenzielle Kunden attraktiver erscheinen zu lassen. Nachdem zuvor bereits kurzfristig, vielleicht eher zufällig die Wortkreation VW Passat entstanden war, stand für Balser und die damalige PR-Abteilung fest, dass zukünftig Windnamen die Wolfsburger Fahrzeuge schmücken sollten. Schnell merkte man aber, dass der Wortkontext "Wind" für Automobilnamen nicht unerschöpflich ist. Im Grunde fiel lediglich noch die Bezeichnung "Scirocco" ab - in der Meteorologie ein heißer Wind, der von der Sahara in Richtung Mittelmeer strömt. Da, wie Balser heute erläutert, zu Wind auch der Begriff Wasser passt, habe man im Anschluss aus diesem Wortbereich passende Namen abgewogen und gefunden: So stand der VW Golf ursprünglich für die verkürzte Bezeichnung des Golfstroms. Da eine Werbeagentur das VW-Auto allerdings weniger mit dem Strom als mit dem Sport in Verbindung brachte - und zwar unter dem Slogan "Der neue Volkssport: Golf - und hierfür allgemeine Zustimmung erhielt, war für Volkswagen und Balser freilich noch eine weitere Pforte in Sachen Wortschöpfungen geöffnet: der Sport oder genauer: die Sportarten. Diese zusätzliche Option mündete nachfolgend in dem VW Polo, als dessen Namensgeber Gerald Balser heute zu 100 Prozent bezeichnet werden darf. Diesen Vorschlag entwickelte er damals nämlich ohne kollegiale Hilfestellung.


Balser kehrte bereits 1975 wieder nach Gießen zurück, um nach einem einjährigen Referendariat und einer kurzen Tätigkeit in Limburg fortan als Lehrer an der Friedrich-Feld-Schule - seit diesem Jahr Wirtschaftsschule am Oswaldsgarten - zu unterrichten sowie ab seinem 62. Lebensjahr als deren Direktor (bis 2011) zu fungieren. Die Liebe zum Auto blieb jedoch stets erhalten. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich der technikbegeisterte Pensionär seit rund einem Jahr einem neuen Projekt widmet, das ebenfalls mit dem fahrbaren Untersatz zu tun hat. Und das ging folgendermaßen los: Bei seinen Recherchen für einen Neuwagen für seine Ehefrau bemerkte Balser, dass in Deutschland zwar ein enormes Angebot an neuen Fahrzeugen besteht, es aber schwierig ist, hierbei den Überblick zu wahren. Zwar bietet der ADAC im Internet eine umfangreiche Automobil-Datenbankan, diese bezeichnet Balser allerdings als "überfrachtet und in der Handhabung zu kompliziert". Eine weitere App der Zeitschrift "auto motor sport" habe derweil ein zu dürftiges Angebot vorliegen. In Folge dieser Erkenntnis machte sich Balser also vor rund zwölf Monaten daran, seine eigene Homepage zu erstellen, um "die fehlende Transparenz beim Neuwagen wiederherzustellen". Rund 10 000 Modelle umfasst seine Internetseite, die erst kürzlich unter der Adresse www.automobilmarktdeutschland.de freigeschaltet worden ist, die Seite wird monatlich von Balser aktualisiert. "Es ist viel mehr Arbeit als nur die Daten einzugeben", lächelt der Auto-Enthusiast, der sich für sein Projekt eigens in Web-Design eingearbeitet hat. Als bloße Datenbank möchte Balser seine Homepage im Übrigen nicht verstanden wissen: "Es ist keine Datenbank, denn damit muss man selbst arbeiten. Bei mir ist alles schon zusammengestellt." Tatsächlich besticht die Balser-Homepage durch eine wohldurchdachte Übersichtlichkeit. So kann man Neuwagen unter anderem nach unterschiedlichen Kriterien sortieren, beispielsweise nach Karossen, Marken, Klassen oder auch alternativen Motoren, sodass man rasch eine brauchbare Übersicht zu allen aktuellen Elektro-Fahrzeugen erhält - inklusive technischer Daten und Preise.


Die Seite wird von Balser privat betrieben, ist kostenlos und verfolgt keine kommerziellen Ziele. "Sie dient lediglich der Information von an Neuwagen in Deutschland Interessierten", so der Gießener Automobilliebhaber, der natürlich gespannt ist, auf welche Resonanz sein neuestes Projekt in Zukunft stoßen wird.


  






Gießener Allgemeine

22.12.2016


Von Armin Pfannmüller

Zurück zur ersten großen Liebe

Gießen (pd). Dass er gerne an etwas arbeitet, das ihm Spaß macht, hat man bereits bei seiner Verabschiedung gemerkt. Erst mit 67 Jahren ist Gerald Balser 2011 als Leiter der damaligen Friedrich-Feld-Schule in den Ruhestand gegangen. Und dass das Wort Ruhestand ein dehnbarer Begriff ist, stellt der mittlerweile 72-Jährige aktuell unter Beweis. Balser hat eine Homepage entwickelt, die potenziellen Neuwagenkunden Orientierung beim Autokauf bietet. Unter www.automobilmarktdeutschland.de erhalten Interessenten einen Überblick über 33 Marken und rund 10 000 Fahrzeugmodelle von Alfa Romeo bis VW, unterteilt in mehrere Klassen und Karossen. 

             
»Meine Frau Gabriele ist immer Golf gefahren«, berichtet der Oberstudiendirektor i. R. im Gespräch mit der Gießener Allgemeinen Zeitung. Doch weil auch der Dauerbrenner VW von Modell zu Modell größer wird, passte die neueste Golf-Version irgendwann nicht mehr in die Garage. Ein kleineres Auto musste her. Familie Balser fing vor gut einem Jahr an, im Internet zu recherchieren. »Man wurde regelrecht erschlagen von der Fülle der Angebote«, erinnert sich der 72-Jährige. Balsers erste Erkenntnis: Auf der Suche nach Gebrauchtwagen ist es einfach, an Informationen zu kommen, für neue Modelle wird es deutlich schwieriger. Als »ganz brauchbar« stuft er die ADAC-Datenbank ein, die er allerdings »ziemlich überfrachtet« findet. »Man sieht vor lauter Bäumen den Wald nicht.« Die Internet-Informationen eines Motorsport-Magazins sind dagegen aus seiner Sicht »zu dürftig« und nicht aktuell. Dass Interessenten sich über das Neuwagenangebot keinen markenübergreifenden Überblick verschaffen können, hat Balser nicht nur geärgert, »es hat meinen Ehrgeiz gekitzelt.«


»VW war meine erste große Liebe«, sagt er rückblickend.  Seine Vergangenheit in der Automobilbranche und die Erfahrung in der Schule – beispielsweise beim Aufbau eines Lernbüros – lassen aus der Idee einen konkreten Plan werden. »Zeit genug hatte ich ja schließlich.«


»Ich habe bewusst auf die Verwendung einer Datenbank verzichtet«, sagt der 72-Jährige und räumt ein, dass er zunächst mal die ein oder andere Idee verwerfen musste. »Es geht schnell, wenn man etwas nachahmt. Aber es ist eine Riesenaufgabe, etwas Eigenes zu entwickeln.« Balser erstellt eine Matrix, in der er jede Karosserievariante einer Klasse zuordnet. So erhalten Interessenten einen schnellen Überblick, welcher Hersteller welches Modell zwischen Kleinst- und Luxusklasse als Limousine, Van, SUV, Coupé oder Cabriolet anbietet. Dafür hat Balser sich mit allen gängigen Herstellern in Verbindung gesetzt und überwiegend positive Reaktionen erhalten. »Die meisten waren interessiert und wohlwollend, nur wenige haben zurückhaltend reagiert.« Ein einziger Hersteller wollte gar nicht kooperieren und hat ihm die Nutzung der offiziellen Fotos untersagt.


Nicht berücksichtigt hat er »Exoten« wie Rolls Royce, Ferrari oder Lada mit minimalen Jahresverkäufen.  Informiert wird unter anderem über Preis, Leistung und technische Daten eines Modells, Balser nimmt aber auch alternative Fahrzeuge mit Elektro-, Hybrid- oder Erdgasantrieb auf seine Homepage.


»Ich verfolge keinerlei wirtschaftliche Interessen«, stellt der ehemalige Schulleiter klar. Obwohl er überhaupt keine Werbung gemacht hat, verzeichnet die Seite bereits mehr als 24 000 Klicks. Balsers Vermutung: Die Autohersteller arbeiten regelmäßig mit seiner Website, »weil sie nichts Besseres haben«. Seine Frau fährt übrigens mittlerweile Polo.
      




  



     

 

 

 

    

   

 

 

 

 

 

    

   

 

 

 

 

 



 

 


Die Marke von 640.000 Aufrufe überschritten!!!



Gerald Balser

Gerald Balser

Oktober 2016

 

IAA Frankfurt 1973




4. Dezember 2020

Elektroautos und Namen



2. Dezember 2020

VW Golf 8 – der beste Golf, den es je gab, aber?



30. November 2020

Wozu eigentlich noch Hybrid?



29. November 2020

VW auf dem Weg zur E-No.1?



28. November 2020

Ist unser Wohlstand in Gefahr?



25. November 2020

Der Kampf um den E-Automarkt?



22. November 2020

Autohaus ohne Zukunft?



19. November 2020

VWs bester Kompakter?



18. November 2020

Ist die Golf-Ära zu Ende?



7. November 2020

Ist die deutsche Automobilindustrie noch zu retten?




6. November 2020

Wer die Wahl hat, hat die Qual:

ID.3 oder ID.4?



2. November 2020

 VW ID.3 – kann der Golf?



30. Oktober 2020

Ist die deutsche Automobilindustrie hinsichtlich der Elektrifizierung gut aufgestellt?



27. Oktober 2020

Die E-SUV-Offensive des VW-Konzerns

Cupra Tavascan


26. Oktober 2020

Cupra Formentor


24. Oktober 2020

ID.4 vs. Tiguan



20. Oktober 2020

Modulares Baukasten-System



18. Oktober 2020

E-Konvergenz




7. Oktober 2020

Verkehrswende



6. Oktober 2020

Geht das VW-Konzept mit VW ID.3 und ID.4 auf?




4. Oktober 2020

Sollte man sich bereits heute ein E-Auto kaufen?



30. September 2020

VW bläst zur E-Offensive!



24. September 2020

Weltpremiere VW ID.4



24. September 2020

Cabriolet ade!



11. September 2020

Kann er wirklich über Wasser gehen?



19. August 2020

Ein Schreck-gespenst geht um!



19. August 2020

Assistenz-syteme helfen Leben retten!



15. August 2020

Aus der Zeit gefallen?



2. August 2020

Der neue 

VW T-Roc R



1. Juli 2020

Tanz auf der Titanic

Bildquelle:VW AG



1. Juli 2020

Carl H. Hahn wird 94

Prof. Dr. Carl H. Hahn



20. Juni 2020

VW Arteon Shooting Brake



11. Juni 2020

Konjunktur-programm

Teil 2



7. Juni 2020

Leasen anstatt kaufen



5. Juni 2020

Konjunktur-programm und das Auto



5. Juni 2020

Das Modell VW



25. Mai 2020

Corona - Teil 2



22. April 2020

VW Passat GTE Variant Facelift




14. April 2020

Wirrwarr beim Aufladen



3. April 2020

Corona und das Automobil



30. März 2020

VW vs. Tesla



19. März 2020

Eine Lanze brechen für das Komplettauto



13. März 2020

Der neue Golf oder der ID.3?


 




22. Februar 2020

Zeitalter des E-Autos?



21. Februar 2020

95 g CO2 Flottenausstoß



7. Februar 2020

Überschätzte Reichweite?



28. Januar 2020

VW-Software



3. Januar 2020

VW 2020:

ID.3 und ID.4



 

20. November 2019

VW: Vorreiter der E-Mobilität

 



13. November 2019

2020 wird elektrisch



8. November 2019

Warum einen PHEV kaufen?



11. Oktober 2019

Ich kaufe mir ein E-Auto!



























































E-Mail