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VW ganz groß!
Gerald Balser, 15. April 2024

VW hatte sich sehr früh dem Elektroauto verschrieben und wollte ihre so erfolgreichen Verbrenner auslaufen lassen. Dabei mussten diese die hohen Entwicklungskosten für das E-Auto bezahlen. Ein Sterbe-glöckchen klingt anders. Aktuell führt VW die neue Generation von Passat und Tiguan mit einem Paukenschlag ein. Ein Ausstieg mit neuer Generation? Das passt nicht.


Der neue Passat

Im Vordergrund der technisch, qualitativ und optisch verbesserten neunten Passat-Generation stehen nicht mehr die berühmten VW TDI-Motoren, sondern der Star Passat-Modellreihe ist das neue, verbesserte Plug-in-Benzin-Modell (Passat eHybrid) mit einer deutlich verbesserten elektrischen Reichweite. Der Passat eHybrid aktiviert seinen Hightech-Benziner (TSI) erst bei hoher Leistungsanforderung oder auf der Langstrecke und dabei auf Reisen mit sehr niedrigen Verbrauchswerten überzeugt. Der eHybrid macht Sinn, weil 95 % aller Pkw-Fahrten in Deutschland kürzer als 50 km und 99 % kürzer als 100 km sind. Das bedeutet, dass 99 % aller Fahrten mit einem Passat eHybrid rein elektrisch zurückgelegt werden können.

Der Passat eHybrid ist als Grundmodell mit einem Listenpreis von 50.320 € nicht gerade ein Schnäppchen, aber im Verbrauch sparsam. Der Staat, aber auch VW als Hersteller, gewähren für Plug-in-Hybride  leider keinen Umweltbonus mehr, die Händler dürften aber einen ordentlichen Verhandlungsspielraum haben. Überpreist scheint mir der neue Passat nicht zu sein. Der Benziner wird ausschließlich als sparsamer Mild-Hybrid angeboten und der Listenpreis für das Grundmodell in Höhe von knapp unter 40.000 € ist für ein Kombi-Modell der Oberklasse eher günstig. Anscheinend hat VW Probleme mit der Produktplatzierung. Da die neue Generation des Passat Variant preislich in der Mittelklasse antritt, mit ihren Abmessungen (4,92 m Länge) und ihrer neuen Qualität und Inno-vationskraft aber bereits in der Oberklasse angekommen ist, kreierte VW eine neue Klasse: die Business-Klasse.

Der VW Passat ist ein Weltbestseller. Mehr als 34 Millionen Exemplare wurden bislang in nahezu alle Länder dieser Erde geliefert. Auch fünf Jahrzehnte nach seinem Debüt gehört der Passat aktuell zusammen mit dem Tiguan und Polo (inkl. Derivate) zu den drei international meistverkauften Volkswagen. In Europa ist er seit jeher besonders als Variant ein Longseller. Volkswagen bietet ihn deshalb seit 2022 in Deutschland und Europa insgesamt ausschließlich als Kombi an. In Deutschland war der Passat Variant 2023 mit 45.494 Neuzulassungen die Nummer 1 der Mittelklasse. Sein Plus: Der Passat Variant ist sowohl für Familien als auch als Dienstwagen attraktiv. Jetzt kommt ein komplett neu entwickelter Passat Variant in den Handel.


Was ist neu bei der 9. Generation?
• In seinen Abmessungen (4,92 m lang, 1,85 m breit und 1,50 m hoch) liegt der neue Passat oberhalb der Mittelklasse. Der um 5 cm auf 2,81 m vergrößerten Radstand bietet ein herausragendes Platzangebot (5 cm mehr Beinfreiheit im Fond). Das bereits großzügige Ladevolumen erhöht sich zusätzlich um 140 Liter und die Aerodynamik verbessert sich auf 0,25 cw.

• Das weiterentwickelte, serienmäßige Fahrwerk bietet ein hohes Maß an Langstreckenkomfort bei einem gleichzeitig sehr neutralen Fahrverhalten. Das optionale DCC Pro hat VW weiter perfektioniert und den Komfort nochmals verbessert. In Verbindung mit DCC Pro wird der Passat darüber hinaus mit der ebenfalls neu abgestimmten Progressivlenkung angeboten.


• Das Cockpit ist völlig neu gestaltet und das Infotainmentsystem intuitiv bedienbar. Stilprägend ist die klar gegliederte und großflächige Display-Landschaft. Zur Serienausstattung der Grundversion gehört bereits das Digital Cockpit Pro mit einem 12,9-Touchscreen. Das Navigationssystem Discover Pro Max mit einem 15,0-Display gehört zur Sonderausstattung. Der Sprachassistent IDA ermöglicht die Steuerung vieler Fahrzeugfunktio-nen und beantwortet gezielt Fragen zu allen erdenklichen Gebieten. Dazu bedient sich das System der künstliche Intelligenz (ChatGPT).

• Eine besondere Bedeutung für die Baureihe haben die zwei neuen Plug-in-Hybridantriebe (eHybrid). Mit elektrischen Reichweiten von circa 100 km und einer theoretischen Gesamtreichweite von mehr als 900 km. VW bietet zwei Leistungsversionen des Passat eHybrid an. Der eHybrid starten immer im elektrischen E-Mode. Denn in der mit 19,7 kWh nahezu doppelt so großen Batterie wird eine größere Restenergiemenge als zuvor dafür reserviert. Erst wenn die Geschwindigkeit 140 km/h übersteigt, schaltet der Passat automatisch in den Modus Hybrid. Dies ist auch manuell möglich. Darüber hinaus stehen dem Fahrer die vier Fahrmodi Eco, Comfort, Sport und Individual zur Verfügung. 

• Ergänzt wird das Spektrum der Antriebe durch den Mild-Hybrid- (1.5 eTSI), den Turbobenzin- (2.0 TSI) und den Turbodieselmotor (2.0 TDI). Den Einstieg definiert ein innerhalb der Baureihe neuer 48V-Mild-Hybridantrieb mit einer Leistung von 150 PS. Das Leistungsspektrum der TDI beginnt ebenfalls bei 150 PS. Je nach Motorleistung wird es zudem wieder Modelle mit dem intelligent gesteuerten Allradantrieb 4MOTION geben.

• Das neue Interieur besticht durch auffallend hochwertige Materialien und -Oberflächen und neue ergoActive-Sitze mit pneumatischer 10-Kammer-Druckpunktmassage.

• Im Zuge der vergrößerten Abmessungen wurde das Design des Passat kraftvoll neu gestaltet (auffallend sind die neuen IQ.LIGHT LED-Matrix-Scheinwerfer mit einem extrem starken Fernlicht)  Auch die vier Modell-Linien (Grundversion, Business, Elegance und R-Line) wurden insbesondere in der Frontpartie und im Heck optisch deutlicher differenziert.


 

Der neue ID.7 als Limousine und Tourer

Oberklasse wird zur gehobenen Mittelklasse

  

VW hat Mut, es hat aus der Pleite Phaeton gelernt! Das war auch dringend erforderlich, denn das neueste elektrische Modell, der ID.7, entspricht in seinen Abmessungen und insbesondere mit seiner Fahrzeuglänge von fast 5 m in etwa denen des Phaeton.

Nein, diesmal ist alles anders. War der Phaeton im Grunde ein aufgeblasener Stufenheck-Passat, so wirkt die neue ID.7 Limousine eher wie ein elegantes Coupé mit vier Türen. Beliebter als die Limousinen sind bei VW traditionell die Kombis. Natürlich folgt der Limousine ein Kombi, der aber nicht Variant, sondern erstmalig Tourer heißt. Eine Voraussetzung für den Verkaufserfolg, ein ansprechendes Design, dürfte erfüllt sein. Aber Volkswagen und Oberklasse, das passt nicht. dafür ist die Edelmarke Audi zuständig.

Der ID.7 darf deshalb nicht Oberklasse sein, obwohl er es verdient hätte. VW scheut den Vergleich mit Mercedes, BMW, aber auch mit Audi und übt sich im Understatement. Bescheiden spricht VW von der „Gehobenen Mittelklasse“. Die neue Technik des ID.7 und die qualitative Anmutung im Innenraum liegen klar über dem Niveau der Mittelklasse-Fahrzeuge ID.4 und ID.5. Auch der günstige Einstiegspreis für das überraschend komplett ausgestattet Grundmodell, in Höhe von ca. 54.000 €, hebt sich nicht sehr deutlich von ähnlich komplett ausgestatteten Modellen ab. Im Vergleich zum BMW i5 und zu Mercedes EQE ist der VW ID.7 ein Schnäppchen.

Ich kann nur hoffen, dass VW sich nicht zwischen die Stühle gesetzt hat und das Konzept“ viel Auto für wenig Geld“ aufgeht.

 

VW ID.7 Limousine
VW ID.7 Tourer
VW ID.7 Torer GTX












Volkswagen erhöht mit dem Serienstart des komplett neu entwickelten ID.7 weiter das Tempo der elektrischen Transformation. Mit einer Länge von 4,96 m und besten Komforteigenschaften gehören Limousine und Kombi des ID.7, wie auch bereits der neue Passat, in die Oberklasse. Aber genau wie beim Passat scheut VW die Zurechnung zur Oberklasse und platziert den ID.7 in die gehobene Mittelklasse. Der ID.7 punktet mit einem neuen Effizienzantrieb, großen Reichweiten, schnellem Laden, großzügigen Platzverhältnissen, einem völlig neu gedachten Hightech-Interieur und hoher Qualität. Los geht es mit dem 286 PS starken ID.7 Pro und einer 77-kWh-Batterie. Für dieses Modell wurde eine WLTP-Reichweite von bis zu 621 Kilometern ermittelt. ID.7 Modelle mit einer noch größeren Batterie und eine sportliche GTX-Version mit Allradantrieb folgen. Inzwischen ist auch die Kombi-Version, die ID.7 Tourer (anstatt Variant) heißt, bestellbar.

Vorteile des neuen ID.7
• Volkswagen fördert Ihre Entscheidung für Elektromobilität und den ID.7 mit einer herstellereigenen Umweltprämie in Höhe von 3.570 € Nettopreis.

• WLTP-Verbrauchs von nur 16,3 bis 14,1 kWh auf hundert Kilometern nähert sich die elektrische Reichweite von 621 Kilometern den Modellen mit Benzinmotoren. Die neuen Batteriezellen haben eine hohe Energiedichte, die aerodynamische Karosserie einem cw-Wert von nur 0,23.

• Im ID.7 ist wie auch im Passat das neue Cockpit eingebaut. Neu konzipiert hat Volkswagen zudem das serienmäßige Infotainmentsystem mit seinem im Durchmesser 15 Zoll großen, optisch freistehenden Touch-Display und einer selbsterklärend gestalteten Menüstruktur. Der Home-Screen in der Mitte ver-eint die Inhalte der wichtigsten Apps auf Kacheln unterschiedlicher Größe

• Der ID.7 ist Oberklasse in der Mittelklasse, anders gesagt der Kunde bekommt Oberklasse zum Preis der Mittelklasse (54.000 €): Abmessungen (4,96 m Länge), Sitz-Klimatisierung und -Massagefunktion (ergoActive-Sitze), Air Care Climatronic, Online-Sprachsteuerung, elektronisch blickdichtes Panoramadach (Smart Glas) via Sprachsteuerung,  hoher Geräuschkomfort.

• Der ID.7 Pro startet mit einer 77-kW-Batterie und einer Leistung von 286 PS. Bei 180 km/h wird er elektronisch abgeriegelt. Den 0-100-km/h-Sprint absolviert er in 6,5 Sekunden. Ebenso schnell wie der neue ID.7 beschleunigt, nimmt er auch neue Energie auf. An DC-Schnellladesäulen kann der ID.7 eine bis auf 10 Prozent geleerte Batterie in ca. 28 Minuten wieder zu 80 Prozent aufladen (Ladeleistung 175 kW).

• In der Länge misst der neue Volkswagen 4,96 m. Dazwischen spannt sich ein großer Radstand von 2,97 m. Entsprechend knackig sind die kurzen Karosserie-überhänge. Mit einer Höhe von 1,55 m ist die Schräghecklimousine - obwohl der ID.7 das bislang größte ID. Modell ist - zugleich auch das flachste. In der Schrägheckpartie betonen horizontale Linien die Karosseriebreite von 1,86 m. Die dominanteste dieser Linien ist eine LED-Querspange, die nach außen bis in die umlaufenden LED-Rückleuchten hineinreicht (optional als 3D-LED-Rückleuchte mit animiertem Brems- und dynamischem Blinklicht). Der ID.7 bietet dank seines großen Radstands sehr gute Platzverhältnisse. Besonders deutlich wird das im Fond mit seiner großen Beinfreiheit. Trotz der im Wagenboden integrierten Batterie und der gegenüber allen anderen ID-Modellen niedrigeren Karosseriehöhe bietet der ID.7 eine sehr gute Kopffreiheit. Hinter der elektrisch öffnenden Heckklappe erschließt sich ein bis zu 532 Liter großer Kofferraum, der bis auf bis zu 1.586 Liter erweitert werden kann.

• Assistenzsysteme wie der Travel Assist übernehmen im ID.7 die assistierte Quer- und Längsführung. Der Travel Assist auch den assistierten Spurwechsel auf der Autobahn. Auch für wiederkehrende Parkmanöver - etwa in das heimische Carport -  bietet der Parkassistent die Memory-Funktion. Einmal erlernt, kann der VW dabei über eine Distanz von bis zu 50 Metern komplett automati-siert einparken.

• Im ID.7 ist es möglich, mehr Funktionen als je zuvor per neuem Online-Sprachassistent zu bedienen. Dazu gehören auch das Ambientelicht, die Fahrprofilauswahl oder - für ausgewählte Sprachen - cloudbasierte Abfragen wie Wetter-Prognosen. Generell interagiert der neue Sprachassistent IDA ähnlich wie seine Pendants in modernen Smartphones. Somit wird IDA zu einem wirklichen Assistenten, der beispielsweise auch Wissensfragen zu vielen Aspekten recherchiert und beantwortet. Der Online-Sprachassistent kann zudem deuten, was gemeint ist.

Gefertigt werden der ID.7 Tourer und die ID.7 Schräghecklimousine im norddeutschen Volkswagen Werk Emden.

Thomas Schäfer, CEO der Marke Volkswagen: „Unser neues Top-Modell ID.7 zeigt, wie wir Elektromobilität langstreckentauglich und komfortabel machen. Die Limousine bietet Top-Qualität, intuitive Bedienung und Effizienz, die Spaß macht - 100 % Volks-wagen eben. Ich bin überzeugt, dass das Auto bei unseren Kundinnen und Kunden sehr gut ankommen wird. Der ID.7 ist eines von insgesamt elf neuen E-Modellen, die wir bis 2027 auf den Markt bringen werden.“

 



 































 

 



 


 


AMD

AUTOMOBILMARKT

DEUTSCHLAND

www.automobilmarktdeutschland.de



Inhaber und Autor 

Dipl. Oec. GERALD BALSER


 

 St. Pete, FL.

Oktober 2016

 

 

Über 

1.525.000

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ACHTUNG!!!

Neue Gliederung. Noch Informativer, noch aktueller.


 


VW-Mitarbeiter 

 

Gerald Balser 

IAA Frankfurt 1973


 Zentrale Marketingplanung

Wolfsburg 1974

 

 


 

AUTOMOBILMARKT-NEWS


Trotz Ende der Lieferkettenprobleme: VW verpasst seine Absatz-Ziele

 


In EU ab 2035 kein Verkauf von Diesel und Benziner

Der Volkswagen Konzern und Enel X Way haben den Start ihres Joint Ventures "Ewiva" bekannt gegeben. Ziel des Gemeinschafts-Unternehmens ist es, durch den Aufbau eines verlässlichen und flächendeckenden High Power Charging (HPC)-Netzes die Etablierung der Elektromobilität in ganz Italien zu beschleunigen.



 

Showcar ID.5 GTX “Xcite”

VW-Azubis zeigen, wie man emotionale E-Autos designt.



 

22. Februar 2024

 50 Jahre VW Golf

 




21. Februar 2024

 



 

10. Januar 2024

VW ID. - Voll daneben!



 7. Januar 2024

 



 

19. Dezember 2023






1. Dezember 2023

ID.3 anstatt Golf! Wie kann man nur?

 


 

    5. Oktober 2023

  Wasserstoff - die

     mobile Zukunft?




8.September 2023


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6. September 2023


Built Your Dream




2. September 2023


VW Passat und VW ID.7 – Die neue Mitte?





 

18. Juni 2023

 




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1,5°: Was ist das?




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  17. Februar 2023 

 




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   4. Februar 2023

   Aus für das 

     E-Auto?





   30. Januar 2023 

 

 




   21. Januar 2023

 Die Angst vor dem     Laden 

 

 




  20. Januar 2023

  E-Autos aus China

 

 




  15. Januar 2023

  Nachruf Prof. Hahn

 

 

 




   5. Januar 2023

    Quo vadis VW?





 

13. Dezember 2022
Der neue ID.3 steht in den Startlöchern

 
















 

 

 


 

 

 
























 





 











 

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