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Wasserstoff - die mobile Zukunft?
Gerald BALSER, 5. Oktober 2023

Was eigentlich voraussehbar war, ist nach der deutlichen Reduzierung der staatlichen Umweltprämie bzw. dem Auslauf der Unterstützung bei gewerblich genutzten E-Autos eingetreten. Die monatliche Statistik der Neuzulassungen des KBA im September weist einen schockierenden Rückgang der zuletzt so erfolgreichen E-Autos um 63 % aus. Bei den Auftragseingängen sieht es noch schlimmer aus. Produziert wird aus dem Bestand der Aufträge. Dem Käufer ist das E-Auto bei der reduzierten stattlichen Unterstützung zu teuer, der günstige Verbrenner ist wieder gefragt. Werden die Karten neu gemischt? Eher nicht. Die CO2-Werte steigen wieder an. Das E-Auto ist umweltpolitisch gewollt. Wahrscheinlich wird man sehr bald die staatliche Umweltprämie wieder anheben. Zunächst wird aber ab dem 1. Januar 2024 der Bundesanteil an der Umweltprämie bei einem Netto-Listenpreis über 40.000 € bis 65.000 € auf 3.000 € sinken. Entscheidend ist aber nicht der Termin des Vertragsabschlusses, sondern der der Auslieferung. Wer also heute ein E-Auto ordert, für den werden bei Lieferzeiten von mindesten drei Monaten die neuen, erneut verschlechterten Bedingungen gelten. So erklärt sich die aktuell erschreckende Kaufzurückhaltung bzw. der  vergangene Boom, wegen der vorgezogenen Käufe. 

Ist die neue Situation die Chance für das Wasserstoff-Autos? Bei dem Wort Wasserstoff kommen viele regelrecht ins Schwärmen. Wasser als Energie-Ressource klingt fantastisch. Wer aber darauf hofft, demnächst zuhause Wasser, anstatt an der Tankstelle Benzin in seinen Autotank schütten zu können, der liegt völlig daneben. Wasserstoff muss zunächst aufwendig durch die Elektrolyse hergestellt werden. Dafür wird sehr viel Energie verwendet und ist nur dann umweltverträglich, wenn dies mit Hilfe von Sonne bzw. Wind geschieht. In Deutschland denkbar schwierig und sehr teuer. Eine neue Abhängigkeit von südlichen bzw. windreichen Ländern würde entstehen.


Der Ausdruck Wasserstoff-Auto ist leider etwas irreführend. Der Wasserstoff wird zwar wie Benzin getankt, aber nicht direkt verbrannt. Der Wasserstoff muss mit Hilfe einer Brennstoffzelle in Strom umgewandelt werden. Dies macht das Wasserstoff-Auto zu einem Elektroauto. Die englische Bezeichnung „fuel cell cars“ (Brennstoffzellen-Auto) ist daher zutreffender. Leider geht bei dem notwendigen Umwandlungsprozess sehr viel Energie verloren. Daher ist das E-Auto dem Wasserstoff-Auto hinsichtlich der Effizienz deutlich überlegen. Ein weiterer Nachteil gegenüber dem E-Auto ist, dass ein Wasserstoff-Auto im Aufbau einem Verbrenner ähnlich ist, also sehr viel mehr Teile benötigt und zusätzlich sogar eine Brennstoffzelle. Andererseits kommt das Wasserstoff-Auto mit einer kleinen Batterie aus.


Eine Option ist der Wasserstoff in jedem Fall. Ob sein Einsatz aber beim Pkw sinnvoll, oder besser für LKW und Bus geeignet ist, sollte nicht die Politik, sondern der Markt entscheiden.

 

 



 


 


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AUTOMOBILMARKT

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Inhaber und Autor 

Dipl. Oec. GERALD BALSER


 

 St. Pete, FL.

Oktober 2016

 

 

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VW-Mitarbeiter 

 

Gerald Balser 

IAA Frankfurt 1973


 Zentrale Marketingplanung

Wolfsburg 1974

 

 


 

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